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Neue „Emit“-Serie von Dynaudio

Entwickelt, gestaltet und abgestimmt wurden alle Modelle der neuen Emit Serie in den Dynaudio Labs in Skanderborg, Dänemark. Eine Schüsselrolle hierbei spielte selbstverständlich der eigene hochmoderne Messraum „Jupiter".

"Das Schöne an der Arbeit an einem Lautsprecher wie Emit ist, dass wir die gesamte Trickle-Down-Technologie nutzen können, die wir für unsere hochwertigsten Lautsprecher entwickelt haben. Es sind immer dieselben Frauen und Männer, die an allen Produktgruppen arbeiten, daher wissen wir genau, wie wir diese Leistung für Menschen erbringen können, die ihre ersten Schritte im High-End-HiFi-Bereich machen", sagt Dynaudio Chef-Akustiker Daniel Emonts.

In allen Emit-Lautsprechern kommt der Cerotar Hochtöner aus der renommierten Evoke Serie zum Einsatz. Dieser wiederum basiert auf dem legendären Esotar Forty Hochtöner des Jubiläumsmodells Special Forty. Der AirFlow-Magnet des Cerotar besteht aus Strontiumkarbonat-Ferrit und -Keramik und die 28 mm-Schwingspule aus Aluminium – Dynaudio Markenzeichen die auch im legendären Hochtöner Esotar3 zu finden sind. Das optimierte Strömungsverhalten der hinteren Kammer und der durchdachte Hexis-Dome hinter der Gewebekalotte wirken effektiv unerwünschten Resonanzen entgegen. Das Ergebnis soll ein noch harmonischerer Frequenzgang und eine verbesserte Abbildung des Hochtons sein.

Alle anderen Treiber der Emit basieren alle auf denen der Evoke-Serie. Ihre Membranen bestehen aus MSP (Magnesium Silikat Polymer) – einem von Dynaudio selbst entwickelten Material. MSP bietet laut Herstellangaben genau die richtige Kombination aus Leichtigkeit, Steifigkeit und Dämpfung und soll somit für eine sehr Präzision sorgen. Die Membranen sind direkt mit den kupferkaschierten Aluminium-Schwingspulen verbunden, was eine noch bessere Kontrolle gewährleisten soll.

Starke Ferrit-Keramik-Doppelmagnetsysteme sorgen für die nötige Kraft. Durch die Verwendung mehrerer Magnete soll eine größere Kontrolle über die Bewegung und Auslenkung der Membranen möglich sein. So soll die Dynamik im unteren Frequenzbereich verbessert worden sein, ohne die Performance im Mitteltonbereich zu beeinträchtigen.

In der neuen Emit-Serie kommen Hybrid-Frequenzweichen zum Einsatz, die es ermöglichen unterschiedliche Filter mit unterschiedlicher Flankensteilheit zu kombinieren. Die Möglichkeit jedes Chassis mit dem jeweils passenden Filter zu kombinieren, soll ermöglichen, dass jedes Chassis sein volles Potential entfalten kann und so bessere Homogenität der Chassis untereinander erlauben.

Die Gehäuse der neuen Emit sind aus 18 mm starkem MDF gefertigt und mit schönen, individuell gestalteten Laminatoberflächen versehen. Insgesamt stehen drei Ausführungen zur Auswahl: Schwarz, Weiß und Nussbaum.
 
Die Emit Serie ist seit dem 24. Juni weltweit im Handel erhältlich.
 
Preise
Emit 10: 729 € pro Paar
Emit 20: 950 € pro Paar
Emit 30: 1.500 € pro Paar
Emit 50: 2.000 € pro Paar
Emit 25C: 680 € pro Stück

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Naim bringt ersten Plattenspieler: Solstice Special Edition

Der Solstice ist der erste Plattenspieler in der fast 50-jährigen Geschichte von naim Audio. Er wird zusammen mit einer Version der nächsten Generation des ikonischen Naim Aro-Tonarms, einem Equinox MC-Tonabnehmer, einer Phonostufe der Solstice-Serie, einem Netzteil und einem maßgeschneiderten Zubehörset geliefert. Naim wird nur 500 Einheiten dieses Solstice Special Edition-Pakets herstellen.

Die Naim Solstice Special Edition enthält:
- Naim Solstice-Plattenspieler NVS TT – dieser kombiniert zentrale Naim-Designphilosophien, wie die mehrstufige mechanische Entkopplung mit hochwertigen Materialen. Der Solstice verfügt über ein Magnetlager, das einen massereichen, hochglanzpolierten Aluminiumteller trägt, der über ein selbstkalibrierendes Motorsystem angetrieben wird.
- Naim Aro-Tonarm – in den grundlegenden Konstruktionsprinzipien stützt der neue Aro sich zwar klar auf das Original, verwendet aber verbesserte Materialien wie Wolfram und Kohlefaser sowie eine völlig neue, kompromisslose Vorspannung, Armhöhen- und Azimuteinstellung.
- Naim Equinox MC-Tonabnehmer – Dieser kommt mit einem Microline-Diamanten, um präzise Hochfrequenzinformationen abrufen zu können, und einem Bor-Cantilever, einer steifen, aber leichten Konstruktion, die die Bewegungen der Nadel originalgetreu auf die Schwingspulen übertragen soll.
- Naim Solstice Series Phono Stage NVC TT – die erste Naim-Phonostufe mit DR-Technologie, wie sie erstmals im Flaggschiff-Verstärker Statement zum Einsatz kam. Hochentwickeltes, extrem rauscharmes Class-A-Design mit dedizierten MC- und MM-Kopfhörerverstärkern.
- Naim Solstice Series Power Supply NPX TT – versorgt sowohl den Plattenspieler als auch die Phonostufe. Dabei sind die beiden Netzteile vollständig von einander isoliert, so dass kaum Interferenzen auftreten sollten. Auch hier kommt Naims DR-Technologie zum Einsatz.
- Solstice-Zubehörset – einschließlich digitaler Tonabnehmerwaage, Wasserwaage, Sechskantschlüssel (x3), Vinyl-Justierwerkzeug, Staubschutz und Reinigungstuch
- Naim Records True-Stereo-Album – eine kuratierte Sammlung hochwertiger True-Stereo-Aufnahmen, die von Ken Christiansen, dem ursprünglichen Toningenieur, für Vinyl neu gemastert wurden.
- Solstice Special Edition Buch – mit Einblicken in Geschichte, Technologie und Design

Die Solstice Special Edition soll modernes, wohnraumfreundliches Design mit dem klassischen Naim-Look kombinieren. Der Plattenspieler soll dabei hohe Klangqualität liefern ohne die komplizierten Prozesse, die mit Hochleistungs-Plattenspielern oft einhergehen. Stattdessen soll er einfach einzurichten und zu bedienen sein.

Der Sockel wird aus 47 Holzschichten gefertigt und der Tonabnehmer ist in einem massiven, aus einem einzigen Stück gefrästen Aluminiumgehäuse untergebracht.

Die NVC TT-Phonostufe und das NPX TT-Netzteil der Solstice-Serie werden in Salisbury handgefertigt, während der NVS TT-Plattenspieler, der Aro-Arm und der Equinox-Tonabnehmer von Clearaudio exakt nach Naims Vorgaben gefertigt werden. Wie Naim verfügt auch Clearaudio über mehr als 40 Jahre Erfahrung im Bereich Premium-Audio, einschließlich zahlreicher Patente für seine Plattenspieler-Designs. Naim hat mehr als zwei Jahre lang eng mit dem deutschen Spezialisten an der Solstice Special Edition zusammengearbeitet.

Die Naim Audio Solstice Special Edition ist ab Ende Juli bei ausgewählten Händlern weltweit zu einem empfohlenen Verkaufspreis von um 17.000 € vorbestellbar.

Weitere Informationen zur Marke Naim Audio

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Aktiv-Subwoofer „SV-12“ von Ascendo

Das Herzstück des aktiven Subwoofers SV-12 ist ein 12-Zoll großer Verbundmembran-Treiber mit einer sehr steifen Sandwich-Membran, gepaart mit einer großflächigen Gummisicke. Hochentwickelte Computermodellierungs- und Messtechniken wurden im Entwicklungsprozess dieses aktiven Subwoofers ausgiebig genutzt. Der Tieftöner ist in einem Gehäuse aus HDF untergebracht, das mit massiven internen Verstrebungen und doppelten Öffnungen zur Minimierung von Port-Turbulenzen ausgestattet ist. Der 500-Watt-RMS-Verstärker basiert auf einem hocheffizienten Class-D-Modul. Eine variable Frequenzweiche mit einstellbarer Phasenregelung wird für die einfache Integration mit Lautsprechern verwendet. Zur Vereinfachung wurde eine automatische Ein- und Ausschaltfunktion hinzugefügt. Der Subwoofer kann entweder über symmetrische XLR- oder RCA-Verbindungen (LFE/Line-Pegel-Eingänge) versorgt werden. Der Ascendo SV-12 soll um 990 Euro kosten und bereits ab Juni 2021 lieferbar sein.

Mehr Informationen zu Ascendo

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Nubert präsentiert neue Boxen-Serie „nuBoxx“

Die neue nuBoxx Generation wurde von Grund auf neu entworfen und nutzt unter anderem Erfahrungen und Technologien aus Nuberts teureren Serien.

Alle nuBoxx-Modelle stützen sich auf die gleiche Hochtonkalotte aus Seidengewebe, die auf Basis des nuOva-Chassis der nuLine-Serie entwickelt und nuOva B getauft wurde. Ein mehrschichtig bedämpftes Rückkammervolumen hinter dem Schwingsystem soll für einen besonders harmonischen Frequenzübergang zum Tiefmitteltöner sorgen, während die sorgfältig gestaltete und präzise gefertigte Frontplatte mit Wide-Dispersion-Schallführung die Abstrahlcharakteristik und die Feinzeichnung des Superhochtonbereichs oberhalb von 7 Kilohertz optimieren soll.

Die weiterentwickelten Tieftöner mit Polypropylenmembran stützen sich jeweils auf besonders starke und reaktionsschnelle Magnetantriebe. Ihr strömungsgünstiges Design und die großzügige Hinterlüftung der Zentrierspinne sollen Kompressionseffekte vermeiden und die extra lange Schwingspule bei hoher Dauerbelastung kühlen. Durch die besonders breite und flexible Membraneinspannung mit tiefer Grundresonanz konnte der maximale lineare Hub im Vergleich zu vorangegangenen Treibermodellen signifikant gesteigert werden, was eine besonders profunde und pegelfeste Basswiedergabe ermöglichen soll. Auch sollen spezielle konstruktive Maßnahmen das „Aufbrechen“ der Membran bei höheren Frequenzen verhinden. Aufwendige Korrekturelemente im Magnetsystem und weitere Optimierungen sollen nach Herstellerangaben ferner einen resonanzfreien Frequenzverlauf und minimale Klirrwerte im kritischen Mitteltonbereich bis hin zum Hochtonübergang möglich machen.

Die nuBoxx-Gehäuse sind aus MDF gefertigt und intern zusätzlich verstrebt und bedämpft, um klangschädliche Resonanzen zu minimieren. Alle nuBoxx-Modelle sind nun mit einem von Grund auf neu gestalteten Single-Wire-Terminal ausgestattet, das nun auch Bananensteckern sicheren Halt bietet.

Die sechs Lautsprecher-Modelle der nuBoxx-Serie kommen mit zweifarbigem Design in Weiß/Eisgrau oder Schwarz/Graphit und zeichnen sich neben den magnetisch haftenden Bespannungen auch durch ihre seidenmatt lackierten Schallwände aus. Die Paarpreise liegen zwischen 400 Euro für zwei Wandlautsprecher BF-10 und 1.400 Euro für ein Paar der Drei-Wege-Standboxen B-70. Die neuen nuBoxx-Lautsprecher werden voraussichtlich ab Ende Juli im Nubert Direktvertrieb erhältlich sein.

Detaillierte Beschreibungen sind im Nubert Online-Shop zu finden. Wer sich die neuen Lautsprecher vorab virtuell in die eigenen vier Wände holen möchte, kann sie mithilfe der kostenlosen Smartphone-App nuReality als plastische Augmented-Reality-Modelle in der Wohnumgebung betrachten.

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Intimer Blick auf einen Jahrhundertmusiker

Von den Dreharbeiten zum Beatles-Filmdebüt „A Hard Day’s Night“ 1964 und der rauschhaften Tour der „Fab Four“ durch die USA im gleichen Jahr, einem von Bensons ersten internationalen Fotoaufträgen und Meilenstein für seine gesamte spätere Karriere, über die verträumten Wings-Jahre in den Siebzigern, Situationen im Tonstudio, auf Tournee, in Partynächten bis hin zur ländlichen Familienidylle auf dem privaten Anwesen Ende der 1980er-Jahre war seine Kamera immer dabei. Benson kam McCartney, seiner Familie und seiner Entourage dabei so nah wie kaum jemand anders – ein Zeichen großer gegenseitiger Wertschätzung: „Er war der Magnet, er war derjenige, den man ansah, derjenige, der die Stimmung der Situation transportierte“, sagt Benson über seine besondere Beziehung zu McCartney. Die Momente und Einblicke, die McCartney seinerseits dem Fotografen erlaubte, zeigen dessen Wertschätzung.

Mehr als 150 Farb- und Schwarzweißfotos, viele davon bislang eher wenig bekannt, dokumentieren die Entwicklung sowohl des Pop-Superstars als eben auch des Privatmannes und Familienmenschen Paul McCartney. Eingeleitet wird der großformatige Sammlerband von einem zusammengefassten, kurzen Interview (Englisch, Deutsch und Französisch), das Reuel Golden, ehemaliger Chefredakteur des British Journal of Photography, mit Harry Benson führte. Dazu gibt’s einen abschließenden, ausführlichen Fotoindex, der die jeweilige Situation, in der die Aufnahmen gemacht wurden, genauer beschreibt – ein einzigartiges, aber auch nicht ganz preisgünstiges Werk.

Info:

Harry Benson, Reuel Golden: Paul – Collector’s Edition von 600 Exemplaren (No. 101 - 700), jeweils nummeriert und von Harry Benson signiert; Hardcover in einer Acrylbox; 26,9 x 37,3 cm, 2,27 kg, 172 Seiten; Preis: 600 Euro (ebenfalls erhältlich: zwei von Harry Benson signierte und limitierte Art-Editionen (Art-Edition No. 1 - 50 mit dem Silbergelantine-Print „A Hard Day’s Night, 1964“; Art-Edition No. 51 - 100 mit dem Silbergelantine-Print „Wings Backstage, 1976“))

www.taschen.com

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Neues DS Audio-Modell „DS003“ profitiert vom „Grand Master“

Die sogenannte „Shading Plate“ besteht beim DS003 aus 99,9% reinem Beryllium. Auch konnte die bewegte Masse gegenüber der Vorgängergeneration um 50% von 1,56 auf 0,74 Milligramm reduziert werden. Weil gleichzeitig die Ausgangsspannung des Abtasters von 40 auf 70mV gesteigert werden konnte, ist das DS003 überaus effizient. In Kombination mit der dazugehörigen Phono EQ Unit sollen so hervorragende Rauschabstände möglich sein, die besonders eine gesteigerte Dynamik und Feinauflösung zur Folge haben sollen.

Die verwendeten Innenleiter des DS003 besitzen einen rund 1.6-fach vergrößerten Leitungsquerschnitt, was im Vergleich zum Vorgänger zu einem verbesserten Signalfluss führen soll. Das Gehäuse des Tonabnehmers besteht aus der vorteilhaften Aluminiumlegierung A5052 und adaptiert die Resonanzen mindernde Formgebung eines Grand Master inklusive dem senkrecht stehenden Lichtelement. Als Phonoentzerrer und Spannungslieferant dient dem Abtaster mit Line Contact-Schliff eine durchgängig analog arbeitende EQ-Unit, welche die charakteristische Designsprache des Top-Modells trägt.

Alle innen verbauten Platinen besitzen eine Stärke von 2 Millimtern, womit gegenüber den bislang 1,6 Millimeter starken Platinen der Vorgängerversion eine weitere Verbesserung einhergeht. Klanglich von Vorteil soll auch die Erhöhung der Kupferdicke von 35μ auf 70μ sein. Für den besonders anspruchsvollen Schallplattenhörer spendierte DS Audio der DS003 EQ-Unit insgesamt vier wählbare Cuttoffs des Tiefbassbereichs. So soll die optimale Einbindung in jedes HiFi System sichergestellt werden.

Das wegen seiner aufwändigen Gehäuseform auch optisch an die große DS Audio-Referenz erinnernde DS003 wird In Deutschland voraussichtlich schon im Juli bei ausgesuchten HiFi-Händlern für 5.500 Euro (Komplettsystem inkl. Tonabnehmer und EQ-Unit) erhältlich sein.

Mehr zur Marke DS Audio

 

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Dan D’Agostino Progression-Serie geht in die nächste Runde

Das Design der zweiten Generation des Progression M550 Mono-Endverstärkers ist unübersehbar im Stil der D'Agostino Produktfamilie gehalten. Direkt vom Flaggschiff Relentless Mono Amplifier abgeleitet, wird jeder Kühlkörper aus einem einzigen, 22 Kilogramm schweren Aluminium-Block gefräst. Die besondere Formgebung soll die Kühlleistung des Designs dramatisch verbessern und ferner sicherstellen, dass der Progression M550 Mono Amplifier auch bei voller Leistung stets sicher und zuverlässig läuft.

Der Progression M550 Mono Amplifier liefert, wie der Modellname schon sagt, 550 Watt an 8 Ohm. An 4 und 2 Ohm sind 1.100 respektive 2.220 Watt drin. Das Konzept des Progression M550 beinhaltet gegenüber dem Vorgänger wesentliche Überarbeitungen der Eingangstopologie. Verzerrungen, Signal/Rauschabstand, Kanaltrennung und Bandbreite sollen alle verbessert worden sein. Neue Transistoren mit der sechsfachen Leistung der vorherigen Komponenten und eine neue DC-Kopplungsschaltung sollen die Leistung bei tiefen Frequenzen steigern und die Bandbreite erhöhen. Der gesamte Audiosignalweg ist diskret aufgebaut, vollsymmetrisch und direkt gekoppelt. Spezielle Schaltungen schützen den Verstärker und die zugehörigen Komponenten vor unerwarteten Anomalien im Betrieb.

Ein neuer Transistor bildet die Grundlage für die verbesserte Ausgangsstufe. Dieses neue Halbleiter-Bauelement für die Leistungselektronik, das erstmals im Relentless-Mono-Verstärker eingesetzt wurde, erweitert den Hochfrequenzbereich, erhöht die Belastbarkeit um das Vierfache und bietet eine engere Toleranz bei der Verstärkungsanpassung. Die Erweiterung des sicheren Betriebsbereichs und eine hohe Verstärkungslinearität sollen für eine verbesserte thermische Stabilität auch bei maximaler Leistungsabgabe sorgen. Die Kopplung des neuen Transistors mit dem hocheffizienten Kühlkörperdesign ermöglicht eine Erhöhung der Betriebsvorspannung, die wiederum eine Anhebung des Class-A-Betriebsbereichs des Progression M550 auf 70 Watt ermöglichte. Durch die Verbindung des Frontends mit dieser verbesserten Ausgangsstufe soll die dynamische Wirkung, Detailwiedergabe und die räumliche Integrität der Wiedergabe deutlich verbessert worden sein.

Vom Vorgänger beibehalten wurde die „Super Rail Topologie“. Daraus soll ein nahezu idealer Betrieb der Ausgangsstufe mit verbesserter Dynamik, geringerer Verzerrung und besserer Kontrolle der Lautsprecher resultieren. In der Ausgangstopologie sitzen 48 Leistungstransistoren, die von einem 2.000-VA-Netzteiltransformator und fast 100.000 Mkrofarad Pufferkapazität des Netzteils gestützt werden.

Der Progression S350 Stereo-Verstärker erweitert die Progression-Familie außerdem um eine leistungsstarke Stereo-Endstufe. Auch diese Neukonstruktion nutzt die Super-Rail-Schaltung und profitiert von dem neuen und verbesserten Transistor in der Ausgangsstufe. Ferner kommt auch hier ein 2.000 VA Netzteiltrafo, der mit fast 100.000 Mikrofarad Pufferkapazität des Netzteils gekoppelt ist, gepaart mit einer voll komplementären Treiberstufe und einer Ausgangsschaltung mit 48 Leistungstransistoren – je 24 für den linken und rechten Kanal – zum Einsatz. Daraus ergibt sich im Stereo-Modell eine Ausgangsleistung von 350 Watt an 8, 700 Watt an 4 und 1.400 Watt an 2 Ohm.

Die Endverstärker Dan D’Agostino M550 Mono und S350 Stereo sind ab sofort im autorisierten Fachhandel verfügbar zu Stückpreisen von um 30.000€ für den M550 und um 35.000€ für den S350.

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Aktivlautsprecher Q Active 400 jetzt erhältlich

Lesen Sie hier unseren Test der Q Active 200 bei stereo+

Der Control Hub wird über LAN oder WLAN angeschlossen und ist zunächst für Google Chromecast, später für Amazon Alexa verfügbar. Dieses und die daran angeschlossenen Lautsprecher können dann per Funk-Fernbedienung oder Sprachbefehl gesteuert werden. Das Control Hub wandelt alle Musiksignale in 24-bit/96kHz Hi-Res-Audio um, bevor es diese drahtlos zu den Lautsprechern schickt.

Anschlüsse bietet der Control Hub in der Form eines HDMI ARC-Eingangs, eines optischen Digitaleingangs, eines analogen Line-Level-Eingangs, der zu Phono-MM umgeschaltet werden kann, sowie eines Subwoofer-Ausgangs.

Die Lautsprecher können auch komplett kabellos über Bluetooth, Apple AirPlay 2, Roon und Spotify Connect betrieben werden. Über die jeweilige App der Streaming-Dienste Amazon Music, Apple Music, Deezer, Qobuz, Spotify und Tidal können die Lautsprecher der Q Active Serie dank Chromecast auch direkt gesteuert werden – inklusive Multiroom-Wiedergabe. Die UPnP-Funktionalität ermöglicht auch das Streaming digitaler Musik von einem Computer oder einem NAS-Laufwerk .

Die Q Acoustics Q Active 400 sollen ab Juni lieferbar sein, zu einem UVP von um 3000 Euro.

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MKII-Versionen der Rotel-Vorverstärker RC-1590 und RC-1572

Eine der wichtigsten Änderungen sind die neuen Kopplungskondensatoren im Audiosignalpfad, die einen verbesserten Frequenzgang in den DAC-Schaltungen erzielen sollen. Mit dem Ziel, die Gleichstromversorgungen besser zu isolieren und das Grundrauschen zu reduzieren enthalten die neuen Geräte verbesserte Widerständen und Kondensatoren, unter anderem in der Stromversorgung der D/A-Wandler, der Lautstärkeregelung und den symmetrischen XLR-Schaltkreisen.

Beide neuen Vorverstärker bieten symmetrische XLR-Ein- und Ausgänge, einen MM-Phonoeingang, sowie weitere analoge und digitale Eingänge und Bluetooth aptX/AAC. Alle digitalen Signale werden von einem D/A-Wandler von Texas Instruments mit 32-Bit/384 kHz verarbeitet. Dazu unterstützen beide Geräte MQA und MQA Studio über den PC-USB-Eingang und haben eine "Roon Tested" Zertifizierung. Eine RS232-Schnittstelle soll die einfache Integration des Steuerungssystems ermöglichen, während Ethernet für Software-Updates bereit steht. Die MKII-Modelle verfügen zudem über einen Subwoofer-Ausgang und können über die mitgelieferte Fernbedienung gesteuert werden.

Im größeren RC-1590MKII arbeiten zwei von Rotel selbst hergestellte Ringkerntransformatoren, während der kleinere RC-1572MKII nur über einen verfügt. Diese speisen in beiden Fällen SlitFoil-Low-ESR-Kondensatoren, welche eine stabile, Rausch- sowie Verzerrungsarme Stromversorgung gewährleisten sollen.

Die beiden neuen Vorverstärker RC-1590MKII und RC-1572MKII von Rotel sollen voraussichtlich ab Juli 2021 in den Ausführungen Silber und Schwarz im autorisierten Rotel-Fachhandel erhältlich sein. Der RC-1572MKII soll mit einer UVP von ca. 1300€ kommen, der RC-1590MKII mit einer UVP von ca. 1.950€.

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Phono-Pre „Canor PH 2.10“ mit Röhren

Das massive Metallgehäuse des PH 2.10 wird zusätzlich von einer internen Trennwand stabilisiert, die zugleich als elektrische Abschirmung zwischen den Eingängen und den Verstärkerschaltkreisen dient. Der Preamp arbeitet ohne eine globale Rückkopplungsschleife, was eine hervorragende Klangqualität ermöglichen soll, aber auch extrem hohe Anforderungen an die Auswahl der verwendeten Elektronik stellt. Die erste und zweite Verstärkerstufe nutzen 12AX7-Röhren zwischen denen ein Subsonic-Filter geschaltet ist. Bei der dritten und vierten Stufe übernehmen 12AT7-Röhren. Die RIAA-Korrektur ist passiv und besteht nur aus hochwertigen Polystyrol- und Polypropylen-Kondensatoren. Auch der Ausgangskondensator nutzt Polypropylen-Folie.

Die Platinen des PH 2.10 werden mit Canors exklusiver „CMT™-Technologie“ hergestellt, die das präzise Fräsen massiver Leiterbahnen ermöglicht. Da in einem Phono-Vorverstärker sehr kleine Signalamplituden verarbeitet werden, sollen sich die Vorteile dieser Technologie hier noch deutlicher auswirken als bei anderen Canor-Produkten.

Um mechanisches Brummen zu eliminieren, ist der Trafokern vakuumimprägniert und der gesamte Transformator mit einer speziellen Beschichtung gegen Vibrationen ummantelt. Zudem wirkt das massive Metallgehäuse, in dem der Trafo steckt, als zusätzliche elektromagnetische Abschirmung und soll wesentlich zum nach Herstellerangaben exzellenten Signalrauschabstand beitragen. Die Primär- und Sekundärwicklungen sind durch eine abschirmende Kupferfolie mit einer 50-prozentigen Überlappung voneinander getrennt, um die Einstreuung von Störspannungen aus dem Netz zu verhindern.

Die seperaten MM- und MC-Eingänge sollen gleichzeitig verwendet werden können, ohne dass es zu gegenseitigen Einstreuungen kommt. Die Wahl des Eingangs erfolgt über die Tasten auf der Front.

Der PH 2.10 soll ferner über außergewöhnlich vielfältige Einstellungen für die Verstärkung und Anpassung für alle auf dem Markt befindlichen Tonabnehmersysteme biten. Alle Einstellungen lassen sich bequem über die Bedienelemente auf der Frontplatte vornehmen. Der Anschluss der MC-Tonabnehmer erfolgt über einen besonders hochwertigen Lundahl-Übertrager. Als Verbindung zum Stereo-Verstärker dient ein (unsymmetrisches) Cinchkabel.

Der Canor PH 2.10 kostet um 3.500 Euro UVP.

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