Category Archives: ps audio

Summer Is Finally Here!

It’s been a very challenging semester. The shutdown of face-to-face classroom instruction caused no end of headaches, compromises in the quality of teaching, and some serious doubts about tests and grading. I just finished grading 55 final exams in one […]
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Qln Prestige Three Loudspeaker | Review

Part-Time Audiophile

  By Dave McNair Photos by Eric Franklin Shook Last November at the 2019 Capital Audio Fest, I had a fantastic time hearing numerous amazing systems and meeting some great folks. One of the many rooms I enjoyed was hosted by Well Pleased AV and consisted of an Innuos music server, Vinnie Rossi integrated amp, and a pair of attractive yet modest looking Qln Prestige Three speakers. I found the sound to be instantly compelling.  My friend and fellow audiophile Grover Neville sat down with me to listen. After hearing about thirty seconds of music we glanced at each other with that look that said, “There is something really special going on here.” I think I mumbled something like “These are perfect.” Fast forward a few months. Mark Sossa, the American distribution partner for Qln, was extraordinarily kind enough to drive a pair down from northern Virginia to my place in North Carolina. I met him at Ember Audio + Design so owner Chris Livengood could have a quick demo before setting them up at my place for more extended listening. It was great to hear them in a large and acoustically very different room than my home listening space. [...]

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PS Audio Stellar M1200 Monoblocks Now Shipping

Part-Time Audiophile

We’re big fans of the PS Audio Stellar line–Marc Phillips just reviewed the PS Audio Stellar phono stage, and Dave McNair owns the Stellar line stage as part of his reference system. That’s why we’re excited about this press release that just arrived concerning the new M1200 monoblocks. (Yes, we know this is a photo of the M700s, but this is the image we received and we’re assuming the M1200s look pretty much the same: Boulder, Colorado, May 7, 2020 – PS Audio today announced it will begin shipping its new PS Audio Stellar M1200 Power Amplifier in June 2020. Designed to deliver extraordinarily clear, detailed and musically accurate performance, the monoblock M1200 features an all-new hybrid design that combines a tube input stage with a customized ICE Edge output stage and delivers 1200 watts (into 4 ohms, 800 watts into 8 ohms), to effortlessly reproduce the most dynamic musical passages as well as the subtlest musical details. The PS Audio Stellar M1200 was designed by Darren Myers, the engineer who created the acclaimed Stellar Phono stage and other PS Audio products. The M1200 employs a 12AU7 vacuum tube at its input, chosen for its optimum gain and voltage characteristics in the circuit, [...]

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Neue Mono-Endstufen PS Audio Stellar M1200

In den von Darren Meyers entwickelten Endverstärkern arbeiten Röhren vom Typ 12AU7 in der Eingangsstufe. Die eigentliche Verstärkung übernimmt dann ein leistungstarkes Class D-Modul mit MOSFET-Ausgangsstufe, das mindestens 600 Watt an 8 Ohm und doppelt so viel an 4 Ohm liefert. Pro Gerät stehen je ein XLR- und Cinch-Eingang sowie zwei paar Lautsprecherklemmen zur Verfügung. Die PS Audio Stellar M1200 Mono-Endstufen sind ab sofort lieferbar und kosten um 7.400 Euro.

Ferner hat HiFi2die4, der deutsche Vertrieb von PS Audio, eine Aktion gestartet, um heimische Künstler in der Krise zu unterstützen. Noch bis zum 25. Mai gibt es daher den PowerPlant P3 für knapp 2.400 anstatt der regulären 3.000 Euro, wobei der Vertrieb für jeden bestellten P3 50 Euro an den Nothilfefond der deutschen Orchester-Stiftung spendet.

Weitere Infos, Tests und Händler zur Marke PS Audio

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HD-Audio Challenge II: Preliminary Results

The HD-Audio Challenge is coming to an end. Tomorrow is May 1 and it’s time to wrap phase one of this research project and begin the process of analyzing the raw data. It will be a long and arduous task […]
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Find an Expert, Lose the Sales Pitch!

Having been involved in high-end audio for many years as an audio engineer, record producer, writer, and having garnered a reputation as somewhat of a contrarian when it comes to some well-established norms in our hobby, I receive a fair […]
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PS Audio Stellar Power Plant P3

PS Audio Stellar Power Plant P3 – Bereit zur Energiewende

Mit dem Power Plant Stellar P3 beweist PS Audio die Notwendigkeit einer echten Stromaufbereitung für den audiophilen Sound.

PS Audio Stellar Power Plant 3

Eigentlich könnte ich mit der elektrischen Versorgungslage in meinem Zuhause zufrieden sein. Am Stadtrand gelegen, weit und breit kein verarbeitendes Gewerbe, das mir die Stromqualität mindern würde, keine Nachbarn, die mir mit veralteten Kühlschränken und betagten Küchenmaschinen ein knisterndes Störfeuer in den hauseigenen Stromkreis legen könnten. Aber wie so oft sitzt der Feind in den eigenen vier Wänden und ist hausgemacht: Da sind die unzähligen Dimmer, die Massen an Steckernetzteilen, Energiesparlampen und die Armada digitaler Geräte, die einem sauberen Stromhaushalt alles andere als zuträglich sind.

Insofern war ich mächtig gespannt, wie sich der neueste Stromaufbereiter aus dem Hause PS Audio in meinem vermeintlich doch so stromsauberen Hörkeller auswirken sollte. Überrascht war ich zunächst, wie es den Spezialisten aus Boulder gelungen ist, handfeste Stromtechnik und Formschönheit miteinander zu verbinden. Wir alle kennen Stromaufbereiter und Netzfilter, die genauso sperrig aussehen, wie der entsprechende Fachterminus klingt. Mit einer astreinen Komponentenästhetik kommt dagegen der PS Audio daher: flach, elegant, von überragender Verarbeitungsqualität und Haptik – und die Funktion einer Netzleiste inklusive Überspannungsschutz wird auch gleich mit übernommen. Einige Besucher fragten tatsächlich, ob ich da eine neue Endstufe oder einen Wandler in mein Rack integriert hätte. Fein, so soll das sein, schließlich will man das neue Gerät ja nicht schamhaft in der Ecke verstecken.

PS Audio Stellar Power Plant 3

Strom First, Kabel Second

Erstaunlich, dass so wenige Anlagen auf einer Stromaufbereitung fußen. Da gibt man viel Geld aus für die (Strom-)Verkabelung, vernachlässigt aber den Bereich, der der Kabelage vorgeschaltet ist. Nimmt man den Gedanken ernst, dass der gute Klang an der Quelle beginnt, dann muss zunächst eine vernünftige Stromversorgung her, die aber nicht mit dem Netzkabel im vierstelligen Preisbereich beginnt, sondern mit einer vernünftigen Stromqualität. Ein Gedanke, der sich übrigens in der Studiowelt längst herumgesprochen hat. So vertraut etwa Günter Pauler von Stockfisch Records schon seit langen Jahren den Power Plants von PS Audio, den „kleinen“ P3 nimmt er gar mit auf Aufnahmereisen, wenn Produktionen außerhalb des heimischen Studios anstehen. Und was einem Aufnahmeprofi wie Günter Pauler recht ist, kann dem heimischen Anlagenhörer nur billig sein.

PS Audio Stellar Power Plant 3

Energie ohne Begrenzung

Was ist aber nun das Besondere an der Stromaufbereitung bei den Geräten von PS Audio im Allgemeinen und dem Stellar P3 im Besonderen, dass selbst Studioproduzenten darauf zurückgreifen? Da ist zunächst der Punkt, dass der Stromfluss komplett neu aufgebaut wird, was der wichtigste Unterschied zu einem bloßen Netzfilter wäre. Grundsätzlich sind Stromaufbereiter bzw. Netzgeneratoren in der Lage, Netzrauschen und -Verzerrungen auf nahezu null zu reduzieren und gleichzeitig eine stabile Spannungsabgabe zu gewährleisten. Der P3 erzeugt aus dem Wechselstrom zu Hause einen neuen geregelten, hochfrequenten Wechselstrom mit Sinuswellen. Bei der Regeneration werden Probleme in der Stromleitung wie z. B. niedrige Spannung, verzerrte Wellenformen, Nachgiebigkeit und Rauschen beseitigt und die Stromqualität verbessert.

PS Audio Stellar Power Plant 3

In einem ausführlichen Gespräch verweist Jürgen Sachweh vom deutschen Vertrieb darauf, dass viele auf dem Markt befindliche Stromaufbereiter nur einen Teil des eingehenden Rauschens beeinflussen und Über- oder Unterspannung nicht kompensieren können. Außerdem erhöhen herkömmliche Stromaufbereiter die Impedanz der Leistung, die an ihr System geht, und entziehen die Dynamik, was ein echtes Problem werden kann. Jeder, der mal einen schlechten Netzfilter an seiner Anlage betrieben hat, kennt diesen sich bisweilen einstellenden unangenehmen Trägheitseffekt. Die Musik tönt dann so, als ob jemand auf dem Bremspedal stünde. Die Power-Regeneratoren von PS Audio tun dies nicht. Der Regenerationsprozess des P3 liefert eine stabile Leistung und senkt dabei die Impedanz, wodurch die Dynamik und Offenheit des Abhörsystems erhöht werden soll. Kurz gefasst könnte man auch sagen, der Strom wird komplett einmal von unten neu aufgebaut.

PS Audio Stellar Power Plant 3

PS Audio ist natürliches Verstärkerdoping

Wie aber nun testen? Welche meiner Geräte will ich mit der Stromkur verwöhnen? Zunächst entscheide ich mich für alle verstärkenden Geräte, beginnend mit dem Röhren-Vollverstärker LM-34 von Line Magnetic, meiner Bryston-Vorstufe und meinem Studio-Kraftpaket, der Endstufe P2500S von Yamaha. Hinzu kommen zwei digitale Störenfriede: ein Auralic Mini mit Auralic-Netzteil und der Topping 5 DAC. Erstaunt nehme ich bereits nach den ersten Takten Musik zur Kenntnis, dass der genau gegenteilige Effekt eintritt, den ich sonst von Netzfiltern kenne. Die Musik erscheint weder gebremst noch mit Dynamikverlusten behaftet. Das berühmte Paukensolo zu Beginn des Finales in Mahlers Siebter Sinfonie wirkt spritziger als sonst, geradezu attackenhaft wirbelt der Paukist des San Francisco Symphony Orchestras unter Michael Tilson Thomas die Schlegel, von einem Energieverlust kann hier also gewiss nicht die Rede sein. Vor allem mein Röhrenverstärker reagiert positiv auf das regenerierte Stromsignal. Mitunter meine ich, dass die Klangfarben, die Jack DeJohnette auf seinem Album Pictures besonders auf den Becken und der Hi-Hat zaubert, noch ein wenig mehr funkeln, dass das ein oder andere Obertonspektrum noch hinzugekommen sei.

PS Audio Stellar Power Plant 3

Besonders bemerkbar aber macht sich der Stellar P3, wenn es darum geht, die Muskeln spielen zu lassen. Wenn Daniil Trifonov in seiner faszinierenden Neueinspielung des Ersten Klavierkonzerts von Rachmaninow virtuos-behände das tiefste Klavierregister erklingen lässt und das Philadelphia Orchestra dazu Blechkaskaden schmettert, dann bleibt immer noch ein wenig Luft nach oben, nie bekommt man den Eindruck einer Limitierung des Verstärkers, egal ob hier die Röhren des Line Magnetic oder die Transistoren der Yamaha-Endstufe die Arbeit übernehmen. Ein Orchestertutti schwingt ohne jede Anstrengung wunderbar aus. Aber auch die leisen Zwischentöne tönen entspannter, was auf eine exakte Trennschärfe zwischen den Musikern zurückzuführen ist, die den Verstärkern mit der optimierten Stromzufuhr leichter gelingt. Kate Bushs filigranes Meisterwerk 50 Words for Snow behält bis in die kleinsten und leisesten Verästelungen hinein seine Spannung, nie bricht der subtile Energiefluss der Musik ab. Der Stellar P3 wirkt geradezu als Beatmungsmaske für die Musikwiedergabe, und man möchte ihn fortan nicht mehr missen.

Mehr als nur ein Aufbereiter

Nicht unerwähnt sollten zwei Servicefunktionen des P3 bleiben. Da ist zum einen die Clean-Wave-Funktion. Da Wechselstrom nie ganz symmetrisch ist und auftretende kleine Asymmetrien die Leistungstransformatoren eines Verstärkers magnetisieren können, empfiehlt es sich, hier eine Entmagnetisierung vorzunehmen. Die „Reinigung“ kann ganz bequem über die Fernbedienung des P3 ausgelöst werden. Resultat ist eine leichte Entschleierung des Klangbilds, die den Eindruck vermittelt, als sei man im Konzertsaal eine Reihe weiter nach vorne gerückt. Zum anderen verfügt das Gerät über einen integrierten Überspannungsschutz, der im Gegensatz zu einer einfachen Schutzfunktion in einer Standardnetzleiste tatsächlich seinen Namen verdient.

Addiert man die Einzelfunktionen des Stellar P3 auf – Stromaufbereiter, Entmagnetisierer, Netzleiste, Spannungs- und Leistungsspitzenschutz, so muss man zu dem Schluss kommen, dass wir es hier mit einem mehr als umfassenden Produkt zu einem mehr als akzeptablen Preis zu tun haben. Und die perfekte Optik bekommt man gewissermaßen noch gratis dazu. Wieder einmal sei hier konstatiert, dass man in Boulder bei PS Audio technologisch kompromisslose Geräte ohne esoterische Verklärung produziert, die den Titel „High End“ in jeder Hinsicht zu Recht tragen.

Wir meinen

Ein superber Stromaufbereiter, der einer Anlage mehr Power und Schlagkraft verleiht und im Gegensatz zu vielen anderen Stromlösungen auch noch richtig gut aussieht.

PS Audio Stellar Power Plant 3 Navigator

 

Info

Netzfilter PS Audio Stellar 3
Konzept: Netzgenerator mit vier Stromabgriffen, MultiWave- und CleanWave-Funktion (Offset-Beseitigung), fernbedienbar
Dauerbelastung: 300 W
Kurzzeitleistung: 500 W
Spitzenleistung: 900 W
Ausgangsimpedanz: < 0,008 Ω
Eingangsfrequenz: 45–65 Hz
Energiedissipation: 850 J
Spitzenstromanstieg: 60 000 A
Überspannungsgrenze: 6000 V
Maße (B/H/T): 43/8/30 cm
Gewicht: 14,24 kg
Garantiezeit: 3 Jahre
Preis: 2990 €

Kontakt

HiFi 2 die 4
Austraße 9
73575 Leinzell
Telefon +49 7175 909032

www.hifi2die4.de

www.psaudio.com

 

Mitspieler

SACD-Player: Denon DCD 2000AE
Laufwerk: Technics 1210 MK II (modifiziert)
Tonarm: SME 309
Tonabnehmer: Clearaudio Concept MC, Clearaudio Jubilee MC, Ortofon Concorde Century
Phonovorverstärker: Audionet PAM, ifi Phono
Streaming: Mini Mac mit Audirvana Plus
DAC/Kopfhörerverstärker/Vorverstärker: Grace Design M 903
DAC: Schiit Bifrost, Grace SACD
Kopfhörerverstärker: Schiit Valhalla
Endverstärker: Luxman M-03, Yamaha P2500S
Vollverstärker: Cyrus Straight Line
Lautsprecher (passiv): Magnepan 1.5, KEF LS 50, Triangle Zerius
Lautsprecher (aktiv): KRK VXT 8
Kopfhörer: Focal Utopia, Beyerdynamic T5p
Kabel: Van den Hul, Vovox, Sommer, Guerilla Audio
Zubehör: Oyaide, Oehlbach

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FIDELITY zu Gast bei … PS Audio, Boulder, Colorado

Firmenporträt PS Audio in Boulder, Colorado – A long and winding road

PS Audio, eine typisch amerikanische Erfolgsgeschichte

Fotografie: Ingo Schulz

In die USA fliegt man nicht mal eben so. Und gerne werden deshalb, wenn man schon mal drüben ist, mehrere Termine kombiniert. In diesem Jahr ermöglichte uns der Besuch des Rocky Mountain Audio Fests auch einen willkommenen Abstecher zur längst legendären Verstärker-Schmiede PS Audio in Boulder, Colorado. Firmenboss Paul McGowan begrüßt das FIDELITY-Team persönlich auf der Riesenbaustelle, die bald PS Audios neue Firmenzentrale werden soll. Die Produktion läuft schon wieder, das für diese High-End-Manufaktur unerlässliche Teilelager ist wohlsortiert wieder eingeräumt, in anderen Ecken der erst vor kurzem umgezogenen Firma wird aber noch fleißig geschraubt, gehämmert und gesägt. Auf der To-do-Liste steht unter anderem ein großes Aufnahme- und Produktionsstudio im ersten Stock des beeindruckenden Firmengebäudes – ein „Ausstattungsdetail“, das sich leicht aus der Biografie von Paul McGowan herleiten lässt.

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Als Soldat der US-Armee kam er in den frühen 1970er Jahren nach Deutschland und war von 1971 bis 1973 in München, Stuttgart, Bremen und Frankfurt stationiert. Fragt man ihn heute nach dieser Zeit, dann gibt er mit einem feinen Augenzwinkern zu, „kein guter Soldat“ gewesen zu sein. Statt für militärischen Drill interessierte sich der junge Paul McGowan nämlich eher für fetzige Musik und arbeitete als DJ beim Army-Rundfunk in Deutschland. Seine langen Haare waren beim US-Militär natürlich streng verboten, Paul McGowan umging diese eiserne Regel aber mit einer Kurzhaar-Perücke, unter der er seine Mähne verbarg.

Paul McGowan von PS Audio

In München, das in jenen Jahren als Deutschlands heimliche Musik-Hochburg gelten konnte – hier trieben sich unter anderem Queen, David Bowie und Mitglieder der bereits aufgelösten Beatles herum –, traf Paul McGowan den Südtiroler Musikproduzenten und Pop-Titanen seiner Zeit, Giorgio Moroder. Mit und für den Grödner produzierte McGowan im bis heute bekannten Arabellapark-Studio viele große Stars der Popszene. Das bestens harmonierende Zweigespann gründete eine gemeinsame Produktionsfirma und mietete sogar eine Villa im Nobelviertel Grünwald, wo ein hochmodernes Aufnahmestudio entstehen sollte. In McGowans Büro künden noch heute kostbare Masterband-Kopien, beispielsweise von Elton Johns „Rocket Man“, von jener prägenden Phase in McGowans Leben. Die Blase platzte, als McGowan ein paar Dummheiten anstellte, die sich aus Sicht der Army nicht so recht mit seinem Soldatendasein vertrugen. Die Sache mit der Perücke brachte das Fass schließlich zum Überlaufen: Paul McGowan wurde unehrenhaft entlassen und musste binnen 48 Stunden Deutschland den Rücken kehren. Ein geplantes Projekt mit Giorgio Moroder war Makulatur, zurück in Kalifornien fing Paul McGowan als DJ einer Rock’n’Roll-Radiostation praktisch wieder bei null an.

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Als Musikproduzent hatte der Mann mit dem feinen Gehör gelernt, dass hochwertige Musikaufnahme und -wiedergabe ganz viel mit den dazu verwendeten Geräten zu tun hat. Und weil die Schallplattenwiedergabe in besagtem Rockradio alles andere als optimal war, entwickelte Paul McGowan für den kleinen Sender, der sich keine teure Ausrüstung leisten konnte, einen Phonovorverstärker. Der toppte klanglich so ziemlich alles, was man damals im Laden kaufen konnte – und wurde sofort eingesetzt.

In dieser Zeit des Umbruchs traf Paul McGowan den bekennenden Audiophilen Stan Warren, der sich sein Geld mit der Installation von Wasserbetten verdiente. Warren hörte McGowans Phonovorverstärker gegen sein eigenes Dynaco-Equipment – und beschloss, seinen Van zu verkaufen und den Erlös von 500 Dollar in eine neu zu gründende Firma mit Paul McGowan zu investieren.

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Der Rest ist Geschichte: Das „PS“ von PS Audio steht für „Paul und Stan“, zum Start im Jahr 1974 wurden zehn Phonovorverstärker aufgelegt, die auf einem OP-Amp 709 und einer passiven Entzerrung basierten. Dass die Ausgangsstufe des 709ers im Class-B-Betrieb lief, sorgte jedoch für unerwünschte Rauigkeiten im Klang. Die Ausgangsstufe wurde bei jedem Nulldurchgang des Signals kurzzeitig stromlos, was unleidliche Verzerrungen produzierte. Um den 709 „zum Singen zu bringen“, bediente sich Paul McGowan eines technischen Tricks: Er versorgte den OP-Amp nicht symmetrisch, sondern unsymmetrisch mit Spannung. So hatte die Ausgangsstufe keinen Nulldurchgang mehr, das Gleichspannungspotenzial wurde per Kondensator ausgekoppelt. Das Ergebnis: ein kleiner, einfach aufgebauter Verstärker für die fragilen Signale des Tonabnehmers, der es locker mit den „großen Namen“ der damals gerade entstehenden High-End-Szene in den USA aufnehmen konnte. Zur Erinnerung: In jenen Jahren entstanden aus ähnlichen Anfängen heraus auch Verstärkerschmieden wie Mark Levinson oder Pass Labs, die ebenso wie PS Audio bis heute zu den Ikonen des Verstärkerbaus zählen.

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Die Anfänge für Paul McGowan und Stan Warren gestalteten sich gleichwohl sehr zäh: Die HiFi-Händler in der Nachbarschaft mochten den Phono-Pre nicht in die Auslage stellen. „You are a nobody“, bekamen die beiden Jungunternehmer mehr als einmal zu hören. Aufgeben kam für sie aber nicht in Frage, stattdessen suchten sie ihr Heil im Direktvertrieb. Also wurden in den damaligen Audio-Magazinen Anzeigen auf Kredit geschaltet, und schon bald fanden die ersten PS-Audio-Phonovorverstärker für 59,95 US-Dollar plus Versand den Weg zum Endkunden. Als erste amerikanische Audio-Firma gab PS Audio eine „money back“-Garantie bei Nichtgefallen. „Kein einziges Gerät kam zurück“, erinnert sich Paul McGowan mit breitem Grinsen.

Aus Zehner-Chargen wurden schnell Hunderter-Auflagen. In nur zwei Jahren baute das highendige Startup-Unternehmen 3000 Geräte. Nachdem knapp 60 Dollar pro Verstärker nicht annähernd die Kosten deckten, wurde der Preis kurzerhand auf 120 Dollar verdoppelt, was dem Run auf PS-Audio-Produkte keinen Abbruch tat.

Auf den Phonovorverstärker folgte mit dem Linear One ein Hochpegel-Vorverstärker, dem PS Audio schnell die passende 70-Watt-Endstufe namens The Model One folgen ließen. Im PS4 teilten sich dann Phonostufe und Vorverstärker ein Gehäuse – das Portfolio wuchs organisch. Wer sich heute einen Eindruck vom einstigen Geräteprogramm verschaffen will, findet in Boulder fein säuberlich in Regalen aufgereiht eine praktisch lückenlose Sammlung der PS-Audio-Produkte.

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Nur in die Gefilde der schwarzen Zahlen schien sich PS Audio nicht steuern zu lassen. Der Schuldenberg wuchs, irgendwann konnten die Gehälter nicht mehr gezahlt werden. In dieser Phase trennte sich Stan Warren 1981 von seinem Geschäftspartner und gründete seine eigene Firma Superphon.

Ab diesem Zeitpunkt lenkten Paul McGowan und seine Ehefrau Terry die Geschicke der Firma PS Audio mit ihren rund 20 Angestellten. Als neuer Miteigentümer stieg Dr. Bob Odell ein, der aus dem Harman-Kardon-Dunstkreis kam. Es gelang, PS Audio auf niedrigem Niveau zu stabilisieren, die wirtschaftliche Lage blieb aber zunächst „ziemlich wackelig“, wie es Paul McGowan mit fast 40 Jahren Abstand heute formuliert. 1989 war eines der Standbeine die Produktion von Frequenzweichen für den Lautsprecherhersteller Infinity. Durch dessen charismatischen Chefentwickler Arnie Nudell lernte Paul McGowan den Gründer und Herausgeber der führenden High-End-Fachzeitschrift The Absolute Sound, Harry Pearson, kennen. Der HiFi-Journalist war es auch, der McGowan anrief, als Arnie Nudell, Schöpfer von legendären Schallwandlern wie der Infinity Kappa 9, Infinity hinter sich ließ. Nudells ungebremster Tatendrang führte 1990 zur Gründung der Firma Genesis Technology. Paul McGowan war dabei und ließ PS Audio für sieben lange Jahre hinter sich.

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Als sich die Wege von McGowan und Nudell 1997 wieder trennten, war PS Audio völlig heruntergewirtschaftet. Paul McGowan kaufte seine verschuldete Ex-Firma für einen symbolischen Dollar zurück und wagte den Neuanfang unter stark veränderten Vorzeichen. Statt auf Verstärker konzentrierte man sich bei PS Audio nun auf Stromversorgungskomponenten. In Vail, Colorado, entstanden Ende der 1990er Jahre sogenannte „power regeneratos“, etwa die Modelle P300, P600, P1000 und der gewaltige P1200, die bei vielen Musikfans noch heute im Einsatz sind. Wenig später zog PS Audio nach Boulder um.

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Der aktuelle Umzug in das nagelneue Firmengebäude wurde im September 2018 vollzogen. Inzwischen finden sich im Programm auch wieder klassische Audiokomponenten, die etwa 70 Prozent des Portfolios ausmachen, während die restlichen 30 Prozent auf die ebenfalls stabil nachgefragten Power Conditioner und ähnliche Geräte entfallen, mit denen man für saubere Stromzufuhr sorgen kann.

Ende 2012 war Paul McGowan noch mehrgleisig unterwegs, war Manager und Entwickler seiner Firma – eine kräftezehrende Mehrfachbelastung, von der ihn sein Sohn Paul abbrachte. Spezialisierte Experten hielten Einzug bei PS Audio, was weder der Gerätequalität noch den Umsätzen geschadet hat, wie Paul McGowan selbst bestätigt. Ist PS Audio doch heute ein kerngesundes Unternehmen mit besten Wachstumsaussichten, das sich ganz behutsam in Richtung Vollsortimenter bewegt. Zeitgemäße Geräte wie HiRes-Streamer belegen, dass die Firma längst im Hier und Heute angekommen ist.

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Als eher zeituntypisch darf dagegen gelten, wie groß in Boulder Service und Beratung geschrieben werden. Paul McGowan erzählt gerne die Geschichte eines Kunden, der mit seiner Endstufe von PS Audio nicht recht glücklich wurde: Immer wieder sprang schon bei moderaten Lautstärken die Sicherung an, der Verstärker schaltete sich ab. Reparaturversuche fruchteten nicht, denn es ließen sich keine Fehler finden. Licht ins Dunkel brachte die Frage nach den verwendeten Lautsprechern: Die Elektrostaten der Firma Acoustat bestechen zwar durch feinen Klang und hübsches Aussehen, verfügen aber über ein ziemlich fieses Lastverhalten mit abartig niedrigen Impedanzen. Paul McGowan kaufte kurzerhand ein Pärchen jener Elektrostaten und modifizierte das Ansprechverhalten der Sicherung – Problem gelöst.

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So etwas kann freilich nur funktionieren, wenn man im eigenen Haus entwickelt und fertigt. PS-Audio-Komponenten sind bis heute „Made in USA“, genauer: „Made in Boulder, Colorado“. Bei der klanglichen Feinabstimmung ist Paul McGowan seinem 2017 verstorbenen Freund und Mentor Arnie Nudell treu geblieben und setzt dessen riesige Infinty Reference Standard 5 ein, ein 1985 herausgebrachtes Mehrwege-System mit gewaltigem Platzbedarf und ebensolchem Klangvolumen. „Dieses gigantische System legt feinste Details eines Verstärkers offen, als würde man unter einer Lupe hören“, sagt Paul McGowan. Hier lassen sich sogar Röhren- und Transistorverstärker im Blindtest problemlos unterscheiden. Und so ist auch nicht verwunderlich, dass es bald einen Röhren-Phonovorverstärker von PS Audio geben wird, entworfen von Phono-Guru Bascom H. King.

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Auch in das bereits erwähnte Tonstudio soll eine lebende Legende einziehen: Gus Skinas, der schon Stars wie Madonna, Bruce Springsteen, Billy Cobham oder Peter Gabriel produziert hat. Paul McGowan plant eine enge Kooperation und gemeinsame Veröffentlichungen, die ganz gewiss höchsten audiophilen Standards genügen werden.

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Dass sie rocken, kann man angesichts von Paul McGowans Lebenslauf auch erwarten, den der Meister inzwischen übrigens selbst zu Papier gebracht hat. Sofern die Druckereien trotz Weihnachtsstress so funktionieren, wie sie sollen, liegt gleichzeitig zum Erscheinen von FIDELITY Nr. 41 auch Paul McGowans Autobiografie 99% True in den Buchläden. Eine augenzwinkernd geschriebenes Buch, das zum Schmökern und Schmunzeln einlädt.

PS Audio: 99% True by Paul McGowan

 

www.psaudio.com

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PS Audio Stellar Phono Preamplifier


My review of the PS Audio Stellar phono preamplifier is now live at Part-Time Audiophile. You can read it here.

Original Resource is The Vinyl Anachronist http://feedproxy.google.com/~r/TheVinylAnachronist/~3/qX-05Igqwf8/ps-audio-stellar-phono-preamplifier.html

PS Audio Stellar Phono Preamplifier | Review

Part-Time Audiophile

After arranging to review the PS Audio Stellar phono preamplifier, I realized that the first time and only time I’ve reviewed a PS Audio product was way back in 2008, when the GCPH phono stage arrived on my doorstep. I evaluated about a dozen phono stages in the $800 to $1200 range over the course of that year and while I ultimately chose the Lehmann Audio Black Cube SE as the one I liked the best (I bought it and still have it around somewhere), I was equally impressed with the GCPH for some very cogent reasons. The Lehmann didn’t offer a lot in the way of user-friendly features, but it sounded good, perhaps just a tad better than the PS Audio unit. The GCPH, however, had an insane set of features for just $1000. It was the first phono preamp I ever used that allowed you to load your cartridge via the remote control, a feature that still impresses the heck out of me to this day. It really could’ve gone either way—it was really a toss-up between the two. Did I choose correctly? I’m still not sure. The 2010 reprint of the GCPH review on my Vinyl Anachronist [...]

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